7. Jun. 2011

Die moderne Arbeitswelt erwartet immer häufiger von den Arbeitnehmern, dass sie so flexibel wie möglich auf entsprechende Veränderungen reagieren. Das bedeutet in vielen Fällen auch einen Ortswechsel und einen damit verbundenen Umzug. Während es aber für einen erwachsenen Menschen vergleichsweise einfach ist, diesen Wechsel zu verarbeiten und damit umzugehen, stellt ein Umzug für Kinder durchaus eine große Belastung dar und wird häufig von großen Ängsten begleitet. Doch mit der richtigen Vorgehensweise lässt sich auch so ein einschneidender Wechsel im Leben gut meistern.

Bevor der eigentliche Umzug stattfinden wird, ist es durchaus lohnenswert, sich zusammen mit den Kindern in der neuen Umgebung umzusehen, bereits den Schulweg zu erkunden oder den nächsten Spielplatz zu entdecken. Dies erleichtert den jungen Menschen dann die eigentliche Umstellung. Da ein Umzug in sehr vielen Fällen auch ein Abschied von den Freunden und der vertrauten Umgebung bedeutet, kann das Fotografieren von Lieblingsplätzen und den Freunden überaus hilfreich sein, den Trennungsschmerz zu überwinden. Gleichzeitig wird ein Stück Vertrautheit in das neue Zuhause mitgenommen. Um die Angst vor der noch unbekannten Zukunft zu überwinden, kann es für Kinder durchaus hilfreich sein, direkt in den Umzug mit einbezogen zu werden. Umzugsleute, der fremde Umzugswagen und das Ein- und Auspacken der Kartons sind spannende Dinge, die dazu beitragen, vom eigenen Kummer vergleichsweise einfach abzulenken. Auch die Einbeziehung der Kinder in die Umzugsvorbereitung und die Gespräche rund um das Thema Ortswechsel tragen dazu bei, besser mit der Thematik umzugehen.

Die Kosten, die für einen Umzug anfallen, gestalten sich sehr individuell. Wer ein Umzugsunternehmen in Anspruch nimmt, sollte vor Beauftragung die Preise der einzelnen Firmen genau vergleichen. Aber auch bei einem Do-it-yourself-Umzug kommen auf die Familie entsprechende finanzielle Belastungen zu. Es werden Umzugskartons benötigt, die je nach Größe und Art mit einer Preisspanne zwischen 1 € und ca. 2,50 € zu Buche schlagen. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Wahl des Umzugsfahrzeugs. Hier spielt der Umfang des Umzugs eine wichtige Rolle und auch die Entfernung, die zum neuen Wohnsitz zurückgelegt werden muss. Muss eine längere Strecke zurückgelegt werden, ist ein Umzugs-Lkw von Vorteil, da das gesamte Umzugsgut in einer einzigen Tour befördert werden muss. Bei einer Wohnfläche von ca. 70 m² genügen Transporter mit einem Ladevolumen von 13 bis 15 Kubikmetern. Die Reservierung sollte bereits einige Wochen vor dem Umzug stattfinden. Wird ein Lkw benötigt, gilt es zu bedenken, dass in Deutschland ein Sonntagsfahrverbot für diese Fahrzeuge herrscht. Für einen Transporter wie den Mercedes Sprinter müssen je nach Modell Kosten zwischen 60 und 105 Euro einkalkuliert werden. Versicherungskosten können hier noch hinzukommen. Die Kosten für externe Umzugshelfer liegen etwa bei 10 Euro pro Stunde.

Die einfachste Möglichkeit, einen Umzug durchzuführen, ist die Beauftragung einer Umzugsfirma. Diese Firmen bieten neben dem Komplettumzug auch verschiedene Varianten des Transports an, die von der Beiladung bis zur Beförderung in einem separaten Umzugswagen reichen kann. Die Kosten für den Umzug sind steuerlich absetzbar, daher sollte man in jedem Fall die Rechnungen für die nächste Steuererklärung aufbewahren.

Kategorie:      Zusammenleben
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