In Großstädte besteht meist das Problem zu wenige Spielplätze zu haben, wo sich die Kinder an den Klettergerüsten, Rutschen und Schaukeln austoben können. Die Spielplätze liegen oft entfernt. Der Weg zum Spielplatz kann für ein kleines Kind aber schon langweilig werden, und oft möchte es den Weg nicht zu Fuß zurücklegen. Kleineren Kindern von 2- 4 Jahren könnte ein Dreirad angeboten werden. Diese Fahrzeuge werden mit Haltestange angeboten und erleichtern den Eltern das anfänglich notwendige Schieben. Haben die Kinder das Treten der Pedale erlernt, dann können sie allein mit dem Dreirad fahren und so zum Spielplatz gelangen. Es könnte aber auch ein Laufrad oder Roller genutzt werden. Den Roller kann man in unterschiedlichen Größen kaufen und somit Kindern bis 6/7 Jahren eine Fahrmöglichkeit schaffen. Die ganz kleinen Fahrräder mit Stützrädern und 12-18 Zoll sind für Kinder im Alter von 3- 7 Jahren geeignet. Beim Radfahren bewegen sich die Kinder und erlernen die Balance zu halten. Sind sie fahrsicher mit ihrem Rad, dann können die Stützräder entfernt werden. Ab einem Alter von 8 Jahren sind 20-Zoll-Fahrräder für Kinder geeignet. Beim Fahrradkauf sollten die Eltern die passende Zollgröße wählen, denn diese sorgt für einen passenden Sitz, Sicherheit und ein gutes Fahrgefühl. Kinder dürfen mit ihrem Fahrrad auf dem Fußweg fahren und müssen die öffentliche Straße nicht nutzen. Wird dann ein Fahrrad mit 24 Zoll notwendig, dann ist das Kind zum Jugendlichen herangewachsen und das Radfahren ist nur auf Radwegen oder der Straße erlaubt. Ausflüge mit dem Rad und der gesamten Familie machen auch den Kindern Spaß, und sie werden mit Eifer dabei sein.
Wer in einer Wohnung wohnt und einen separaten Garten besitzt, der möchte viel Zeit im Garten verbringen. Vielen Kindern ist es dort aber zu langweilig. Sie möchten spielen und sich austoben. Diesen Wunsch können Eltern ihren Kindern erfüllen. Entweder sie kaufen einen großen Spielturm, mit Rutsche, Schaukel und Kletterstangen oder sie bauen dem Kind ein Baumhaus. Für kleinere Kinder könnten ein Sandkasten und ein Wasserbecken aufgestellt werden. Wurde den Kindern ein kleines Beet überlassen, dann werden sie anfangen, einige Pflanzen zu züchten. Natürlich sollten ihnen eine Harke, eine Schaufel und eine kleine Gießkanne nebst Sämereien zur Verfügung gestellt werden. Im Garten könnten die Kinder auch mit einem Springseil springen. Oder man bietet ihnen einen Hüpfball an. Bei der Auswahl der Spielgeräte für den Garten sollte der Geräuschpegel mit bedacht werden, denn andere Gartennachbarn suchen in ihren Garten vielleicht Ruhe und Entspannung.
Kinder in ländlichen Gegenden wachsen anders auf, als in der Großstadt. Auch sie fahren mit ihrem Roller oder Fahrrad, aber häufig ohne Aufsicht. Vor allem in Dörfern mit wenig Verkehr können sich die Kinder frei bewegen. Sie toben auf dem Dorfplatz, treffen sich am Nachmittag mit Freunden und unternehmen gemeinsam etwas. Viele Menschen auf dem Dorf halten sich Tiere, und die Kinder bringen diese mit zur Weide. Sie helfen beim Füttern und Tränken, und auch bei der Ernte helfen sie tatkräftig mit. Im Herbst sammeln sie Eicheln, Kastanien und anderes Naturmaterial und toben in den herabgefallenen bunten Blättern. Beim ersten Schneefall wird eine zünftige Schneeballschlacht veranstaltet, und sobald der Schnee hoch genug liegt, kommen die Schlitten und Ski zum Einsatz.




