3. Mrz. 2011

Die 9 Monate der Schwangerschaft werden in 3 Stadien eingeteilt. Das erste Stadium umfasst etwa 12 Wochen. Es beginnt mit der Befruchtung des Eis und der Entwicklung des Fötus. Während dieser Phase bilden sich u.a. das Gehirn, das Rückenmark, die Blutgefäße und die Organe. Bei den Ultraschalluntersuchungen ist der Herzschlag erkennbar. Bereits jetzt beginnt sich der Fötus zu bewegen und reagiert auf Berührungen der Bauchdecke der werdenden Mutter. Im zweiten Stadium, das etwa bis zur 24. Woche dauert, kann der Fötus bereits Geräusche wahrnehmen. Er bewegt sich häufig und kann greifen. Außerdem wachsen Haare, Wimpern und Augenbrauen. Das dritte Stadium ist von einer zunehmenden Aktivität des Fötus gekennzeichnet. Er verändert oft die Lage und reagiert zunehmend auf Geräusche.

Etwa ab der 18. Woche beginnt der Fötus, im Mutterleib zu hören. Allerdings werden die Geräusche, die von außen eindringen u.a. über die Haut, die Knochen und die Luft wahrgenommen. Die Stimme der Mutter kann schon jetzt beruhigend wirken, wenn der Fötus unruhig ist. Das Ungeborene kann spätestens ab der 28. Woche die verschiedenen Stimmen der Familienmitglieder unterscheiden. Außerdem besteht die Möglichkeit bereits zu diesem Zeitpunkt, die Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit zu beeinflussen. Bereits im Mutterleib kann der Fötus mit dem Lernen beginnen. Durch Musik wird z. B. das Gehirn stimuliert. Verantwortlich dafür sind die verschiedenen Frequenzen, die auf das limbische System wirken. Über das limbische System des Menschen wird u.a. der Ausdruck von Gefühlen kontrolliert. Es schafft Emotionen wie z. B. Schmerz, Trauer und Freude. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um mit anderen Menschen zu kommunizieren. Bei dem Fötus bewirkt diese Stimulation, dass sowohl die mentale als auch die körperliche Fähigkeit zur Koordination angeregt bzw. harmonisiert wird.

Die Gefühle der Mutter nimmt der Fötus automatisch wahr. Ist sie unruhig und angespannt, dann kann sich das u.a. in den fahrigen und unruhigen Bewegungen sowie der Pulsfrequenz des ungeborenen Kindes widerspiegeln. Es reagiert auch deutlich sichtbar auf diese negativen Emotionen der Mutter. In einem Spezial-Ultraschall lässt sich bereits erkennen, dass der Fötus die Stirn in Falten legt. Damit zeigt er bereits etwa in der 28. Woche, dass ihm dieser Zustand missfällt. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich ableiten, dass das Kind bereits im Mutterleib eine reiche Gefühlswelt hat. Diese lässt sich durch verschiedene Faktoren beeinflussen. Wichtig sind die Gefühle der Mutter, da diese unmittelbar auf den Fötus wirken. Entspannung und Ausgeglichenheit sind daher sehr wichtig. Daher gibt es verschiedene Varianten der Entspannungsmusik im Handel. Diese ist im Rhythmus von 60 Schlägen in der Minute aufgenommen. Das entspricht genau der Pulsfrequenz, die der Fötus im tiefen Zustand der Entspannung hat. Neben dieser Musik sind gerade die Klassiker wie „Das Wiegenlied“ von Brahms oder „Die kleine Nachtmusik“ von Mozart die Lieblingshits der Babys.

Kategorie:      Kinder

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